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Auch auf der Waldeshöhe bei Sundern wurde Eisenerz abgebaut. Bei der Kartierung im Gelände fanden wir im  Bachtaltal unterhalb des Eisenerzvorkommen Schlackenreste neben einem Meilerplatz.

An der Waldeshöhe fiel uns dann ein Pingenzug auf, dessen Zentrum eine sehr große Pinge mit einer Halde beherrschte.  Nach unseren Unterlagen wurde hier im 19. Jahrhundert der Eisenerzgang wieder aufgeschürft. Mit einem kleinen Stollen der ca. 60 m lang wurde und im Siepen unterhalb angesetzt worden war, unterfuhr man 1856 dieses Eisenerzvorkommen, traf aber nur den alten Mann an. Das Eisenerz war bis hierhin also schon abgebaut. 

Da das Vorkommen sich im Eisenerzdistriktfeld Wildewiese befand war keine Verleihung notwendig um das Erz auszubeuten.Es wurden aber trotzdem noch 2 Grubenfelder am 27.April 1872 gemutet. Diese wurden unter den Namen Waldeshöhe I und Waldeshöhe 2 am 4. April 1873 auf Manganerz an die Gewerkschaft des Eisenerzdistrikfeldes Wildewiese verliehen. Diese Manganerzgrubenfelder überdeckten dann das vorgenannte Distriktfeld für diese Erze.  Weiterer Betrieb ist nicht umgegangen. So daß wir hier nur noch diese Reste feststellen konnten.

 alter bergbau sundern waldeshoehe

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