Am Spree bei Müschede wurde früher nach Kupfer- und Bleierzen gesucht. 1560 haben die Herren von der Wicheln hier einen Stollen angelegt. Kein einfaches Unterfangen, da damals die Stollen von Hand, also mit Schlägel und Eisen vorgetrieben wurden. Ob der Stollen ihnen Erfolg bracht ist nicht bekannt.
Erst im 18.Jahrhundert wurdedannder Spree oder der Spreiberg wieder entdeckt, da es hieß hier seien Bleierze zu finden. Die Bergleute Heinrich Lähsig und Georg Dennert überzeugten 1739 Graf Christinan von Fürstenberg hier wie auch in den Bergwerken bei Ramsbeck den Bergbau wiederaufzunehmen. Das Bleierz sollte in Müschede in einer Schmelzhütte geschmolzen werden um Bleikugeln zu gießen.
Der alte 450 m lange Stollen aus vorheriger Zeit war ebenso wie die Schächte verfallen. Der Stollen wurde nun wieder aufgebaut. Bei 160 m war jedoch ein 200 m langer Verbruch. 1743 war die Bilanz ernüchternd. es wurde wenige Erze gewonnen. Es wurde noch etwas an dem Stollen gearbeitet; 1753 war der Stollen verlassen.
1855 wurde in der Nähe der Schmelzhütte ein Bergwerk unter dem Namen "Caroline" betrieben. Weiter auf dem Gang im Spree wurde 1856 ein alter Schacht der Grube Sophie von 1840 zum Zwecke der Neumutung aufgezogen. Der alte Stollen war immer noch verbrochen; bei 100 m hatte man eine Lagerstätte nachgewiesen. Das Grubenfeld "Bau auf Gott" wurde 1865 verliehen.
Südlich schloß sich das Grubenfeld "Paula" an. Da der alte Stollen nicht fahrbar war, konnte nur ein alter Schacht der Lagerstätte, der 20 Meter aufgezogen wurde und der dann noch 4 m tiefer geteuft wurde. Der Erzgang zeigte sich wie bei Bau auf Gott in einem Schwerspatgang von 32 Zoll zeigte sich Kupferlasur, Kupfermalachit und Quarz. Bleiglanz nur eingesprengt. Auch im weiteren Verlauf zeigte siche der Gang gleich verhalten. Das Grubenfeld Paula wurde 1858 verliehen. Es wurde dann noch das Grubenfeld Ewigkeit verliehen aber weiterer Betrieb ist von dieser Gewerkschaft nicht umgegangen.